In den vergangenen Monaten sind die Spritpreise stark angestiegen. Preise von bis zu 1,60 € wurden immer häufiger, und alles was unter 1,40 € lag, war schon lange nicht mehr zu sehen. Selbst die Dieselpreise lagen bei knapp 1,40 €.
Die Ursachen
Die Medien berichteten, dass der Grund in erster Linie bei den niedrigen Pegelständen von Rhein, Main und Mosel zu finden war. Die schweren Öltanker konnten diese Transportwege schon seit Monaten nicht mehr nutzen – der trockene Sommer hatte die Flüsse ausgetrocknet. Die Ölversorger mussten auf teurere Alternativen ausweichen.
Dazu kam ein Großbrand im September in der Bayernoil Raffinerie in Vohburg, der die Versorgung weiter belastete.
Steuern als fixer Kostenblock
Unabhängig vom Ölpreis machen Steuern über 50 % des Spritpreises aus. In einem Liter Benzin stecken allein 65,5 Cent feste Steuern plus Mehrwertsteuer – das lässt wenig Spielraum für günstige Preise, selbst wenn der Rohölpreis sinkt.
Fazit
Die Spritpreise von 2018 zeigen, wie stark externe Faktoren den Preis beeinflussen. Wer günstig tanken will, sollte die Tankstellensuche nutzen und den richtigen Zeitpunkt wählen.