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Reifen

Spritkosten - Was tragen Reifen dazu bei?

Die Reifen haben einen nicht unerhblichen Einfluss auf den Verbrauch eines Autos. Der Reifendruck, die Reifenbreite, aber auch Materialeigenschaften können den Spritverbrauch beeinflussen.

Der Reifendruck
Viele wissen es nicht, aber der Reifendruck ist ein wichtiger Faktor beim Spritverbrauch. Er sollte vorzugsweise höher sein, als der vom Fahrzeughersteller angegebene Mindestdruck. 0,1 bis 0,3 Bar sind empfehlenswert, der Rollwiderstand wird dadurch geringer und der Kraftstoffverbrauch wird gesenkt. Allerdings sollte er nicht höher sein als die Vorgabe mit voller Zuladung ist. Die Angaben hierzu stehen in der Gebrauchsanweisung jedes Kraftfahrzeugs.

Qualität statt Billigreifen?
Moderne Fahrzeugreifen sollten vielerlei Aufgaben erfüllen. Kurze Bremswege auf den verschiedensten Untergründen sind im immer stärker werdenden Verkehr unbedingt erforderlich. Geringer Verschleiß und geräuscharm sind weitere Faktoren, die der Verbraucher von den Pneus erwartet. Ebenso wichtig ist der Spritverbrauch, auf den die Reifen einen bestimmten Einfluss haben. Grundsätzlich beeinflusst ein hoher Rollwiderstand einen kurzen Bremsweg positiv, im Gegenzug allerdings sorgt er für einen hohen Kraftstoffverbrauch. Dies macht sich auf einhundert Kilometern mit einigen Zehntel Liter bemerkbar. Ein Qualitätsreifen mit geringerem Rollwiderstand spart auf seine Lebensdauer gesehen einige Kosten gegenüber Billigreifen.

Je schneller ein Fahrzeug fährt, um so größer ist der Luftwiderstand im Verhältnis zu den gesamten Widerständen am Fahrzeug. In Zahlen ausgedrückt liegt beispielsweise der Verbrauchsanteil der Pkw-Reifen bei einem Verbrauch von 6,7 Litern pro 100 Kilometer bei etwa 2,5 Litern. Je schneller der Verkehrsteilnehmer unterwegs ist, desto größer ist der Fahrwiderstand. Besonders Elektroautos sollten mit einem effizienten Reifen ausgerüstet sein. Hier liegt der Energieverbrauch der Reifen höher als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Wichtig bei Pneus für Elektrofahrzeuge ist eine geringe Abstandsfläche, ein Profil mit einem niedrigen Negativanteil, eine harte Gummimischung sowie ein hoher Reifendruck.

Entscheidende Faktoren für den Rollwiderstand
Maßgebend für den Rollwiderstand von Fahrzeugreifen sind
- die Reifenbreite
- der Reifenluftdruck
- das Material des Reifens
- die Beschaffenheit des Reifenprofils
- die Untergrundbeschaffenheit

Dazu hat der ADAC einen nützlichen Ratgeber erstellt.

Augen auf beim Reifenkauf
Wer beim Auto fahren Sprit sparen möchte, sollte Wert legen auf einen geringen Rollwiderstand des Reifens, schaut sich nach Reifen mit EU-Label um, achtet auf den optimalen Luftdruck und fährt vorausschauend. Schmale Reifen in Verbindung mit erhöhtem Luftdruck, helfen den Rollwiderstand zu verringern. Immer mehr Leichtlauf- und Eco-Reifen werden angeboten, das Design der Laufflächen sowie die Gummimischung sind optimiert. Dabei lohnt es sich stets auf dem neuesten Stand der Reifentechnik zu sein und sich regelmäßig im Internet zu informieren. Das Online-Magazin von Tirendo bietet hier beispielsweise eine gute Anlaufstelle.